Oskar Schindler

Gegenüber dem Geburtshaus von Oskar Schindler in der Polièská-Strasse, Nummer 24, befindet sich ein Granitdenkmal mit der Gedenktafel. Der tschechisch-deutsche Text an der Tafel erinnert an die Rettung von 1 200 Juden durch diesen Zwittauer Landsmann.

Die Gedenktafel gegenüber dem Geburtshause von Oskar Schindler in Svitavy auf der Polièská-Straße 24.

Oskar Schindler wurde im J. 1908 geboren und starb 1974 in Hildesheim in Deutschland. Er führte das Leben eines Bonvivans und Lebemannes. Er bekam den Spitznamen Schindler - Gauner, darunter war er nicht nur in Svitavy bekannt. Er war Mitglied der NSDAP und der Abwehr.

Oskar Schindler und seine Frau Emilie, 1946

F¨r seine Spionagetätigkeit gegen die Tschechoslowakische Republik wurde er im Zwittauer Hotel Ungar (das heutige Hotel Slavia) verhaftet und in Brno (Brünn) verurteilt. Im J. 1939 kommt er in die polnische Stadt Krakow (Krakau) und kauft dorf eine Fabrik, die Emailgeschirr erzuegt. Dort beschäftigt er Juden aus dem Krakauer Ghetto.

Das Gebäude des Konzentrationslagers in Brnìnec (Brünnlitz).
Heutige Vitka, AG.

Nach der Auflösung des Ghettos im J. 1943 kommen die Juden ins Konzentrationslager Plaszow und Schindler möchte für „seine“ in der Fabrik arbeitenden Juden ein kleines Lager, un sie vor der nazistischen Agression im Konzentrationslager zu schützen. Im Jahre 1944 verlegt er seine Fabrik und die Häftlinge nach Brnìnec (Brünnlitz) bei Svitavy.

Oskar Schindler in 50-en Jahren.

Mit Hilfe von Listen, in denen die Häftlinge unter fingierten Berufen angefürt wurden, gelang es Schindler insgesamt 1 100 Menschen nach Brnìnec (Brünnlitz) zu transportieren. Der Transport von 300 „seiner“ Frauen kam nach Oswiecim (Auschwitz), und Schindler gelang es, ihn mit Hilfe von Bestechungen zurückzugewinnen und auch nach Brnìnec (Brünnlitz) über zuführen.

Das symbolische Grab der jüdischen Gefangenen aus dem Brünnlitzer Lager in Bìlá nad Svitavou.

Kurz vor dem Kriegsende organisiert Schindler das Fortgehen der deutschen Wachen aus dem Lager und seiner Arbeiter helfen ihm bei der Flucht von der Roten Armee in die amerikanische Militärzone. Die Juden verdanken Schindler ihr Leben und sie erweisen sich gegen inh dafür dankbar und unterstützen ihn bis an sein Lebensende. Er wird jedes Jahr nach Israel eingeladen, er bekommt eine Reihe von Friedenspreisen und auch das Verdienstkreuz von Konrad Adenauer. In Jerusalem in der Allee Gerechten pflanzte er einen Baum, der zum Symbol seiner Tat wurde. Die israelischen Kinder können über ihn in ihren Lehrbüchern lesen.

pamìtní deska naproti rodnému domu Oskara Schindlera ve Svitavách na Polièské ulici 24